Seiten

Donnerstag, 5. September 2013

Werder Bremen-Presseservice: AOK ist neuer Gesundheitspartner des SV Werder Bremen

Bremen (ots) - Die AOK Bremen/Bremerhaven ist jetzt "offizieller Gesundheitspartner" des SV Werder Bremen. Ein neuer, umfangreicherer Kooperationsvertrag mit den Grün-Weißen macht dies möglich. Der Vertrag sieht eine Unterstützung des betrieblichen Gesundheitsmanagement für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des SV Werder, aber auch umfangreiche gemeinsame Werbe- und Marketingmaßnahmen vor. Die AOK Bremen/Bremerhaven hat zudem ihr langjähriges Engagement in dem Werder-Bremen-Projekt WERDER BEWEGT - LEBENSLANG verlängert und ausgebaut. "Wir freuen uns, dass wir die langjährige Zusammenarbeit mit der AOK auf eine neue Ebene heben konnten. Die AOK ist ein Partner, der seine Kooperation mit uns mit viel Leben und großen Engagement ausfüllt. Beide Seiten profitieren vom Know-How des anderen", freut sich Klaus Filbry, Werders Vorsitzender der Geschäftsführung.

"Die Zielrichtung dieser neuen Kooperation mit Werder Bremen ist klar: Wir wollen unser Engagement für mehr Bewegung und gesunde Ernährung insgesamt weiter verstärken", betont Olaf Woggan, Vorstandsvorsitzender der AOK Bremen/Bremerhaven. "Werder Bremen ist ein wichtiger Partner, dessen sympathisches, familiäres Image bei Jung und Alt gleichermaßen gut ankommt". Gleichzeitig sei Werder Bremen ein bundesweit bekannter Verein, der mit seinen sozialen Aktivitäten einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft leistet.

Darüber hinaus weist Woggan darauf hin, dass die AOK Bremen/Bremerhaven dieses positive Image auch vertrieblich nutzen werde, alles mit dem Ziel, die Marktführerschaft der AOK im Bundesland Bremen zu sichern. Für das gemeinsame Engagement hat Werder Bremen der AOK im Rahmen der Kooperation eine Loge im Weser-Stadion zur Verfügung gestellt, die von der AOK genutzt wird, um den Kontakt zu Geschäftspartnern und Kunden aus Unternehmen und Verbänden zu intensivieren. Der Raum wird außerhalb der Spieltage aber auch für andere Zwecke genutzt: Zum Beispiel für Tagungen zu Gesundheitsthemen, für Meetings mit Geschäftskunden oder für Lehrgänge mit Auszubildenden oder Vereinstrainern. Aber auch junge Mütter und Väter mit Säuglingen werden den neuen Bereich im Rahmen der sogenannten "Windel-Liga" kennenlernen - und hier mit ihren Babys lernen, wie von Anfang an auf eine gesunde Ernährung und sportliche Bewegung zu achten ist. Übrigens: Bisher haben über 1600 Bremerinnen und Bremer dieses bundesweit einmalige Angebot der "Windel-Liga" genutzt.

Der SV Werder Bremen beschäftigt als Unternehmen über 145 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Gesundheit ihrer Arbeitnehmer ist für die Geschäftsleitung ein wichtiges Thema. Aus diesem Grund wird beim SV Werder seit 2012 unter dem Themenbereich "Lebenslang gesund" ein professionelles betriebliches Gesundheitsmanagement umgesetzt. Mit Hilfe einer Mitarbeiterbefragung und individueller Mitarbeiterberatung in Zusammenarbeit mit der AOK Bremen/Bremerhaven wurden Angebote entwickelt, die neben der Bewältigung von Stress und der Verbesserung des Bewegungsverhaltens im Alltag und bei der Arbeit auch den verantwortungsbewussten Umgang mit dem eigenen Körper vermitteln sollen. "Gesunde, zufriedene Mitarbeiter sind motivierte Mitarbeiter", unterstrich Klaus-Dieter Fischer, als Werder-Präsident verantwortlich für das CSR-Management. Bisher wurden unter anderem folgende Angebote mit Werder-Mitarbeitern realisiert: Lauftreffs, Fitnessbreak, Yoga, Bewegung am Arbeitsplatz, Fit & Relaxed, Trainieren im eigenen Kraftraum, Ballschule, Tennis, Zumba und "Mit dem Rad zur Arbeit".

Montag, 2. September 2013

Vielen europäischen Profifußball-Clubs droht eine Abwärtsspirale

Düsseldorf (ots) -Vielen europäischen Profifußball-Clubs droht eine wirtschaftliche Abwärtsspirale. Denn die weltweit tätige Vertretung von Profifußballern FIFPro will das Transfersystem im europäischen Fußball auf den Prüfstand stellen. Die Europäische Kommission hat das System bereits vor Jahren für unzulässig erklärt. Die FIFPRo drängt nun auf die Änderung der Regelungen dazu. Die potenzielle Abschaffung der Transferzahlungen könnte einen dramatischen Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit der Fußballvereine haben. Viele von ihnen befinden sich ohnehin schon in einer schwachen finanziellen Lage. Bei 27 von rund 71 untersuchten europäischen Fußballvereinen übersteigt das Fremdkapital das Vermögen. Je nach Club und Land betragen die Transferpreise im Durchschnitt zwischen 20 und 40 Prozent der Bilanzsumme der Fußballvereine, in Ausnahmefällen sogar bis zu 90 Prozent. Es könnte ein Preiskampf um die besten Spieler entstehen, bei dem die Fußballvereine nach Entfall der Transfergebühren den zusätzlichen Cashflow zur Zahlung höherer Spielergehälter verwenden - statt die den ursprünglichen Transferzahlungen gegenüber stehenden Schulden zu tilgen. Die Profitabilität würde sich weiter verschlechtern, noch mehr Insolvenzen wären unvermeidbar. Gefragt ist ein neues Geschäftsmodell für die Vereine, das auskömmliche Gehälter für die Spieler gewährleistet und gleichzeitig eine angemessene Rendite für die Investoren ermöglicht.
Die weltweit tätige Vertretung von Profifußballern FIFPro prangert öffentlich das Transfersystem im europäischen Profifußball an. Sie argumentiert, dass das aktuelle System im Widerspruch zur bisherigen Entscheidung der EU-Kommission steht. Zudem kritisiert sie, dass Transferpreise in letzter Zeit in astronomische Höhe geklettert sind.

Dazu Dr. Jürgen Rothenbücher, Partner bei A.T. Kearney: "Wenn sich die FIFPro durchsetzen kann, könnte dies dramatische Auswirkungen auf den Profifußballsport und alle europäischen Profifußball-Clubs haben."

Zahlreiche europäische Fußballvereine überschuldet
Rothenbücher erläutert: "Viele Fußballvereine haben bisher in einer finanziellen Schieflage Spieler verkauft, um mit den Transfereinnahmen Kredite zu tilgen. Wenn Transferpreise verboten würden, haben sie diese Möglichkeit nicht mehr. Oft bleibt dann nur noch der Konkurs."
Je nach Land und Verein beträgt das immaterielle Vermögen der Fußballvereine, also die Transferpreise, im Durchschnitt zwischen 20 und 40 Prozent der Bilanzsumme. In Ausnahmefällen erreicht dieser Wert sogar bis zu 90 Prozent.

Bereits heute stehen viele europäische Fußballvereine kurz vor der Insolvenz. Bei 27 von 71 europäischen Fußballvereinen überstieg 2011 das Fremdkapital die Vermögenswerte.
Diese Situation stellt sich sogar noch verschärft dar, wenn man die Sachanlagen, d.h. Fußballstadien und Trainingsplätze, betrachtet. Sie stellen neben den immateriellen Vermögenswerten einen Hauptbestandteil des Anlagevermögens eines Fußballvereins dar. Diese Vermögenswerte sind hoch illiquide, da es nur wenige potenzielle Nutzer für solche großen Stadien gibt. Im Fall einer finanziellen Schieflage ist es daher äußerst schwierig, ein Stadium zu verkaufen. "Wären die Vereine herkömmliche Unternehmen, würde dies für die meisten über kurz oder lang die Insolvenz bedeuten, wenn sich ihre Situation nicht ändert. Dass es überhaupt noch Profifußballvereine gibt, ist vor allem auch auf den großen politischen Druck und die enorme Relevanz von Fußball für die Gesellschaft zurückzuführen", so Rothenbücher.

Mögliche Zukunftsszenarien
Wird das bisherige System abgeschafft, sind für die finanzielle Situation der Fußballvereine zwei Szenarien denkbar.

Szenario 1: Die Fußballvereine verhalten sich ökonomisch und nutzen den Cashflow, der durch den Wegfall der Transferausgaben entsteht, um Kredite zurückzuzahlen. Dies würde eine Bilanzverkürzung und keinen Einfluss auf den Gewinn nach sich ziehen, da weder Transfereinnahmen noch -ausgaben entstehen.

Szenario 2: Die Fußballvereine verwenden den Cashflow zur Zahlung höherer Spielergehälter. Dies hätte zur Folge, dass in einem Preiskampf um die besten Spieler diese finanziellen Mittel das System zwischen den Fußballvereinen verlassen. Somit würde sich die ohnehin schlechte Profitabilität der Fußballvereine weiter verschlechtern. In diesem Fall kommen die Vereine einer Insolvenz noch näher als sie heute schon sind.

Ein zusätzlicher Effekt einer Abschaffung von Transferpreisen wäre, dass die reichen Vereine immer reicher und die armen immer ärmer würden. Denn im Durchschnitt werden die Transferpreise von reichen Vereinen, wie beispielswiese dem FC Bayern München, an arme Vereine gezahlt. Ohne das jetzige Transfersystem wären die armen Vereine in noch größerer Gefahr, die reichen Clubs würden noch stärker dominieren und Fußballspiele würden weniger interessant.
Neues gemeinsames Geschäftsmodell gefragt

Emmanuel Hembert, Prinzipal bei A.T. Kearney und Experte für das Geschäftsfeld Fußball, erläutert: "Um eine gemeinsame Lösung für dieses Dilemma zu finden, sind die Fußballvereine aufgefordert, ihre Rivalität kurzzeitig außen vor zu lassen. Denn Fußball ist keine 'normale' Branche und kann nicht den reinen Marktmechanismen folgen. Ein Mangel an Konkurrenz ist für einen Verein nachteilig. Vereine sollte daher gemeinsam ein neues Geschäftsmodell entwickeln, das einerseits auskömmliche Gehälter für die Spieler gewährleistet und andererseits eine angemessene Rendite für die Investoren ermöglicht."

Mittwoch, 28. August 2013

Guardiola trotz 1:1 in Freiburg: "Haben sehr gut gespielt"

Unterföhring (ots) - Die wichtigsten Stimmen zum vorgezogenen Spiel des 4. Spieltages der Fußball-Bundesliga, SC Freiburg - FC Bayern München (1:1), bei Sky.

Pep Guardiola (Trainer FC Bayern)...

...über die Leistung seiner Mannschaft: "Wir haben gut gespielt, sehr gut. Aber wenn du 1:0 führst in dieser Bundesliga, kann so was immer passieren. Ich bin sehr, sehr stolz auf meine Spieler."
...auf die Frage, ob er zu viele Wechsel in der Startelf vorgenommen habe: "Ich glaube nicht. Ich bin Trainer. Ich habe mich für diese Aufstellung entschieden. Alle Spieler verdienen es, sie arbeiten jeden Tag sehr gut. Sie haben heute sehr gut gespielt.

Christian Streich (Trainer SC Freiburg)...

...über die Herausforderung gegen den FCB: "Wenn du gegen Bayern spielst, brauchst du eine extreme Frustrationstoleranz. Es ist psychologisch das Schlimmste, gegen diese Mannschaf zu spielen. Ihr Spiel ist darauf ausgelegt, dass sie immer den Ball hat. Wenn man sieht, wie Guede und Freis mit ihrer psychologischen Komponente damit umgegangen sind, ist das toll."

...über sein System: "Heute kann man nicht von System sprechen, wenn man gesehen hat, wie viele Junge auf dem Platz waren. Es geht nicht um mutig. Eigentlich ist es mir gar nicht recht, sie so früh zu bringen. Sie bräuchten noch ein bisschen Zeit. Aber es geht nicht anders gerade. Zu früh ist eigentlich nichts für die Jungs. Jetzt haben wir einen Punkt geholt gegen die Bayern, und ein bisschen Glück gehabt. Das wird jetzt ein unglaublicher Weg für uns. Stellen sie sich mal vor, wir müssen jetzt alle 3 Tage auf dem Feld stehen."

Klemens Hartenbach (Sportdirektor SC Freiburg) zu den Gerüchten um eine Verpflichtung des tschechischen Mittelfeldspielers Vladimir Darida von Viktoria Pilsen: "Es ist so: Ich möchte zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts dazu sagen. Es gibt klare Absprachen. Die werden von unserer Seite aus eingehalten. Und wenn es was zu verkünden gibt, dann tun wir das. So war es richtig, oder? So sagt man das..."

Oliver Baumann (SC Freiburg)...

...über die Entwicklung der Mannschaft: "Man hat gesehen, dass wir jeden Spieltag einen Schritt nach vorne machen. Der Trainer hat gesagt, wir müssen uns reinkämpfen, sonst werden wir keinen Erfolg haben. Wir hören auf den Trainer, da hat er Recht."

...angesprochen auf seine Nationalmannschaftschancen: "Ich spiele mein Ding runter, versuche es jedes Wochenende. Der Rest liegt ja nicht in meiner Hand. Ich versuche der Mannschaft zu helfen, der Rest soll von alleine kommen."

Freitag, 9. August 2013

Holger Stromberg: "Mein größter Kritiker ist Thomas Müller"

Berlin (ots) - Im aktuellen Fitness- und Lifestylemagazin LOOX (EVT 13.08.2013, www.LOOX.com) spricht Holger Stromberg, ausgezeichneter Sternekoch und Koch der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft, über individuelle Spielergeschmäcker und seinen ersten Personal Trainer.
"Frisch, bunt und mit Pfiff" ist das Motto von Holger Stromberg, wenn es um das kulinarische Wohl der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft geht. Im Interview mit LOOX verrät er die Lieblingsgerichte der Nationalelf: "Milchreis und Tomatensuppe sind sehr beliebt. Wenn es nach den Spielern ginge, könnte ich diese Gerichte jeden Tag kochen."

Doch nicht nur über ihre Leibspeisen kommt Stromberg mit den Spielern ins Gespräch, sondern auch über Kritik: "Von den 23 Spielern, die nach dem Essen an mir vorbeigehen, sagen fünf: 'Das war Weltklasse.' Drei finden: 'Das war aber heute nichts'." Und er ergänzt: "Mein größter Kritiker ist übrigens Thomas Müller. Der hat einen sehr feinen Gaumen entwickelt. Und Lukas Podolski hat auch schon Gerichte fürs Spielerbüfett kreiert."

Bei 23 Spielern neigt der eine zum Zunehmen, der andere will Muskeln aufbauen. Gegenüber LOOX macht Stromberg klar: "Das Büfett berücksichtigt die unterschiedlichen ernährungsphysiologischen Erfordernisse. Ein Torwart ist anders gefordert als die Sturmspitze und wird seinen Schwerpunkt eher auf eiweißreiche Kost legen. Feldspieler wiederum, die viel laufen müssen, brauchen mehr Kohlenhydrate für die Ausdauer. Insofern geht es bei der Ernährung der Spieler nicht primär um Kalorien. Das betrifft eher die Fußballer, die auf der Bank sitzen. Da werfe ich dann durchaus ein gesondertes Auge darauf."

Strombergs Spielplatz war schon zu Kindestagen die Küche. Wie er LOOX wissen lässt, machte sich das leider auch auf der Waage bemerkbar: "Mit 16 wog ich 115 Kilo. Bei einer Größe von 1,70 Meter." Wie er die unbeliebten Pfunde wieder loswurde, erklärt er so: "Vorrangig durch meine Ausbildung zum Koch. Da wurde ich ordentlich gescheucht. In der ersten Woche hat mein Chef mich auf die Waage gestellt und mir klipp und klar gesagt, dass er bis Weihnachten nur noch 85 Kilo lesen will. So kam es dann auch. Mein erster Chef war mein Personal Trainer. Das war wie im Bootcamp, und das war gut so."

Das komplette Interview kann im LOOX Magazin 09/2013 nachgelesen werden. Das Heft ist ab dem 13. August für zwei Euro im Zeitschriftenhandel und im Abonnement unter www.LOOXAbo.com erhältlich.

Freitag, 26. Juli 2013

Statement des DTB-Präsidenten Dr. Karl-Georg Altenburg zu Sabine Lisicki

Hamburg (ots) - "Ich beglückwünsche Sabine Lisicki zu diesem großen Auftritt in Wimbledon und dem Erreichen des Finales. Auch wenn ihr der Titel letztlich verwehrt geblieben ist, hat sie uns allen mit ihrem Kampfgeist und ihrem attraktiven Spiel große Freude gemacht. Sie ist eine starke Persönlichkeit und wird ihren Weg weiter gehen. Diese Finalteilnahme ist nicht nur ein Meilenstein in der Karriere von Sabine Lisicki, es ist auch ein wichtiger Schritt für das deutsche Tennis. Dies ist ein wunderbarer Anlass, wieder mehr Menschen auf unseren Sport aufmerksam zu machen und sie einzuladen, sich aktiv für Tennis zu begeistern."

Sabine Lisicki hatte in Wimbledon zum ersten Mal in ihrer Karriere ein Grand Slam Endspiel erreicht. Dort musste sich die 23jährige Berlinerin vom Porsche Team Deutschland der Französin Marion Bartoli mit 1:6, 4:6 geschlagen geben. Lisicki ist nach Cilly Aussem (1931), Hilde Krahwinkel-Sperling (1931, 1936) und Steffi Graf (1987, 1988, 1989, 1991, 1992, 1993, 1995, 1996, 1999) erst die vierte deutsche Wimbledon-Finalistin im Einzel.